Kategorie: Gefrierfach

Standkühlschrank ohne Gefrierfach Test & Ratgeber

Der Standkühlschrank ohne Gefrierfach eignet sich für alle, die kein extra Gefrierteil benötigen und beim Kühlteil auf Funktionalität statt Schnickschnack setzen. Der Standkühlschrank sieht zwar etwas einfacher aus als so eine schicke Kühl Gefrierkombination, doch spiegelt sich das auch im Preis wider.

Dieser Ratgeber erklärt die besonderen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmale der Standkühlschränke ohne Gefrierfach. Was ist beim Kauf zu beachten? Wie lauten die wichtigsten Kaufkriterien?

Worin unterscheiden sich Standkühlschränke ohne Gefrierfach von Modellen anderer Bauart?

Einige Hersteller bezeichnen diese Geräte auch als „freistehend“ im Gegensatz zu „integrierbar“ oder „unterschiebbar“. Anders als Modelle für den Einbau in einen Küchenschrank besitzen Standkühlschränke einen eigenen Handgriff oder seitliche Griffmulden. Wenn die Höhe der Geräte zwischen ca. 85,0 und 100,0 cm liegt, bilden viele Hersteller die Oberseite der Standgeräte zumeist als Abstell- oder Arbeitsfläche aus. Statt eines integrierten Gefrierfachs bieten diese Modelle im Kühlraum eine weitere Ablagefläche. Darüber hinaus unterscheiden sich Standgeräte ohne Gefrierfach nicht von anderen Kühlschränken.

Welche Voraussetzungen sollte der Standort mitbringen?

Standkühlschränke erfordern bezüglich des Standorts keine besonderen Voraussetzungen. Daher lassen sich diese Geräte überall aufstellen – solange eine Steckdose vorhanden ist. Allerdings benötigen die Geräte auf der Rückseite einen gewissen Abstand zur Wand, um einwandfrei und auch leise zu funktionieren. Den seitlichen Abstand zur Wand gibt meistens die Kühlschranktür mit Griff vor: Damit sich die Obst- und Gemüseschublade problemlos herausziehen lässt, muss die Tür mindestens im Winkel von 90° öffnen. Alle Hersteller weisen auf erforderliche Mindestabstände in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts hin. Auch bei Standkühlschranken ohne Gefrierfach gehört ein wechselbarer Türanschlag zum Standard. Die Geräte können also sowohl mit der rechten als auch der linken Seite an der Wand stehen. Somit zeichnen sich Standkühlschränke ohne Gefrierfach durch Flexibilität bezüglich des Standorts aus.

Warum auf ein Gefrierfach verzichten?

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Es gibt verschiedene Gründe für die Anschaffung eines Standgeräts ohne Gefrierfach. Häufig besitzen Haushalte bereits einen Gefrierschrank im Keller. Daher benötigt der Kühlschrank in der Küche kein zusätzliches Gefrierfach und ein Kühlraum mit etwas mehr Fassungsvermögen erscheint sinnvoller. Andere Haushalte verzichten bewusst auf den Konsum von Tiefkühlprodukten und haben deshalb auch keine Verwendung für ein Gefrierfach. Außerdem finden Standgeräte ohne Gefrierfach häufig Verwendung als Zweitgerät, das im Keller oder der Speisekammer steht und nur dem Kühlen von Getränken dient.

Wie viel Fassungsvermögen bietet ein Standkühlschrank ohne Gefrierfach?

Das Fassungsvermögen der Geräte dieser Bauart reicht von ca. 80 bis zu 400 Litern. Allerdings gibt es auch kleinere Standgeräte ohne Gefrierfach, diese vermarkten Hersteller jedoch als Minikühlschränke oder Minibars.

Die Anbieter von Standkühlschränken ohne Gefrierfach

Zu den Anbietern zählen bekannte Hersteller wie Miele oder Bosch, aber auch Beko, Bomann oder Gorenje produzieren frei stehende Kühlschränke ohne integriertes Gefrierfach. Zumeist bieten die verschiedenen Marken in jeder Größenkategorie mindestens einen Standkühlschrank ohne Gefrierfach an.

Die Ausstattungsmerkmale

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Den Innenraum dieser Geräte statten alle Hersteller mit einer Obst- und Gemüseschublade sowie mehreren Ablagen aus. Mithilfe der seitlichen Führungsschienen lassen sich Fächer mit unterschiedlicher Höhe einrichten. Einige Modelle bieten zudem teilbare Ablagen, sodass in einem Bereich auch besonders hohe Lebensmittelverpackungen stehen. Außerdem besitzen alle Standgeräte ohne Gefrierfach verschiedene Türfächer, wobei das unterste Fach immer stehende Flaschen oder Getränkekartons aufnimmt. Häufig besitzt ein Türfach eine Ablage für Eier und viele Hersteller statten das oberste Fach mit einer transparenten Klappe aus. Während die Türableger und Gemüsefächer aus Kunststoff bestehen, verwenden zahlreiche Marken Sicherheitsglas für die Ablagen. Die Anzahl der Ablagen, Gemüsefächer und Türableger richtet sich nach der Größe des Geräts: Modelle mit viel Fassungsvermögen besitzen bis zu drei unterschiedliche Gemüsefächer.

Alle Geräte besitzen im Innenraum eine Beleuchtung und einen Temperaturregler. Während in den unteren Preisklassen einfache Drehregler zum Einsatz kommen, statten Hersteller ihre Geräte im oberen Preissegment mit digitaler Temperaturregelung und Display aus. In der gehobenen Preisklasse zeichnen sich die Standkühlschränke ohne Gefrierfach zudem durch verschiedene Kühlzonen mit unterschiedlichen Temperaturen aus. So bleiben Obst und Gemüse oder Fleisch bei entsprechender Temperatur und Luftfeuchtigkeit lange frisch.

Die Abtauautomatik verhindert ein Vereisen der Rückwand des Kühlraums und gehört bei Standgeräten ohne Gefrierfach fast immer zu den technischen Ausstattungsmerkmalen. Im mittleren bis oberen Preissegment statten Hersteller ihre Geräte mit einem akustischen Warnsignal aus, das bei nicht richtig geschlossener Kühlschranktür ertönt.

Der Energieverbrauch

Die Energieklassen des europäischen Energielabels berücksichtigen Gefrierfächer. Also darf ein Kühlschrank mit Gefrierfach mehr Energie verbrauchen als das gleiche Modell ohne Gefrierfach – bei übereinstimmender Energieeffizienzklasse. Ein Beispiel: Zwei Geräte besitzen die gleichen Außenabmessungen, aber nur ein Modell verfügt über ein Gefrierfach. Dabei beträgt der Nutzungsinhalt bei dem Modell ohne Gefrierfach 145 Liter. Das andere Gerät besitzt ein Gefrierfachvolumen von 18 Litern und der Kühlraum fasst 125 Liter. Beide Geräte zeichnet das Energieetikett mit der Effizienzklasse „A+++“ aus. Allerdings verbraucht das Gerät mit Gefrierfach 98 kWh pro Jahr und das Modell ohne Gefrierfach benötigt im gleichen Zeitraum nur 68 kWh. Bei gleicher Größe und Energieklasse verbraucht somit ein Kühlschrank ohne Gefrierfach grundsätzlich weniger Strom als ein Gerät mit Gefrierfach. Dieses Prinzip gilt nicht nur für Standgeräte, sondern auch für alle anderen Bauarten. Also bedeutet der Verzicht auf ein Gefrierfach grundsätzlich ein geringerer Energieverbrauch.

Energieeffizienzklasse Energieeffizienzindex EEI* Durschschnittliche Einsparung gegenüber Effizienzklasse A
A+++ EEI < 22 60%
A++ 22 <= EEI < 33 40%
A+ 33 <= EEI < 44 20%
A 44 <= EEI < 55
B 55 <= EEI < 75
C 75 <= EEI < 95
D 95 <= EEI < 110
* = EEI: Der Energieeffizienzindex wird relativ komplex berechnet. Wichtige Faktoren sind der Energieverbrauch, das Nutzvolumen der verschiedenen Fächer und deren Temperatur sowie ein Korrekturfaktor.

Was ist beim Kauf eines Standkühlschranks ohne Gefrierfach zu beachten?

Auch bei Standkühlschränken ohne Gefrierfach stellt für einen Neukauf die Größe bzw. das Fassungsvermögen das wichtigste Kriterium dar. Nach dem Bestimmen der geeigneten Größe folgen Überlegungen zur Energieeffizienzklasse. Hierbei geht es um ein Abwägen, da Geräte mit der höchsten Effizienzklasse – innerhalb des Sortiments eines Herstellers – grundsätzlich mehr kosten als Modelle geringere Effizienz. Auf der anderen Seite sind die laufenden Stromkosten bei einem sehr effizienten Kühlschrank niedriger. Häufig lohnt sich die Investition in ein sparsames Modell.

Bei der Innenausstattung werden meistens die Qualitätsunterschiede erkennbar. Hier zeichnen sich viele Markengeräte durch hochwertige Verarbeitung und die Verwendung langlebiger Materialien aus. Viele seitliche Führungsschienen im Innenraum erhöhen immer die Flexibilität in der Aufteilung des Kühlraums. Bei den Türfächern macht es Sinn, auf ein Flaschenfach mit hohem Rand zu achten: Die Flaschen stehen dann sicher und fallen beim schwungvollen Öffnen der Tür nicht heraus. Bezüglich der Alltagstauglichkeit geben die Kundenbewertungen für die verschiedenen Standkühlschränke ohne Gefrierfach häufig einen guten Anhaltspunkt, da unpraktische Ausstattungsdetails vielen Besitzern gleichermaßen auffallen.

Eine zusammenfassende Checkliste:

  • Welches Fassungsvermögen soll das Gerät besitzen?
  • Liegt ein Modell der Energieklasse „A+++“ im veranschlagten Budget?
  • Welche Anforderungen bestehen an die Ausstattung?

Anhang: Typenschild bei Siemens Kühlschränken

Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach Test

Der Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach eignet sich bestens, wenn man bereits einen extra Tiefkühlschrank bzw. eine -truhe besitzt oder man erst garkeinen benötigt. Denn mit dem Verzicht auf einen Gefrierteil im Kühlschrank spart man Strom und gewinnt mehr Platz zu Kühlen.

Der Einbaukühlschrank an sich ist schon sehr praktisch. Dieser verschwindet nämlich einfach hinter der Küchenfassade. Der eigentlich öde, kantiger weißer Kasten wird zum funktionalen Bestandteil der Küche ohne dabei negativ ins Auge zu fallen.

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Hat man also bereits die passende Einbauküche, gilt es den passenden Einbaukühlschrank zu finden. Hier haben Sie die Auswahl zwischen Einbaukühlschränken mit oder ohne Gefrierfach. Das Standardmodell ist die Variante mit Gefrierfach, da man hier Kühl- und Gefrierelemente in einem Gerät vereint. Dennoch greifen immer mehr Verbraucher zu einem Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach. Das kann verschiedene Gründe haben:

  • Der Gefrierteil fällt bei einem Einbaukühlschrank mit Gefrierfach für die eigenen Bedürfnisse zu klein aus. Dadurch benötigt man automatisch ein Zweitgerät. Wieso also nicht gleich einen extra Tiefkühlschrank kaufen und den Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach betreiben? Dieser verbraucht dadurch weniger Strom. Außerdem geht hier nicht die Kälte verloren, wenn man den ganzen Kühlschrank öffnet und eigentlich nur auf das Gefrierfach zurückgreifen wollte.
  • Es ist garkein Bedarf zum Gefrieren vorhanden. Insbesondere in Zweit- oder Ferienwohnungen muss oft garnichts gefroren werden. Hier würde man mit einem Gefrierfach nur Platz und Stromkosten verschwenden. Das gilt auch für Haushalte, in denen wenig bis garnichts im Gefrierteil landet.

Haben Sie sich dafür entschieden, einen Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach anzuschaffen, so gilt es die wichtigsten Punkte beim Einkauf zu beachten.

Das richtige Fassungsvermögen

Bei einem Einbau in eine Einbauküche oft garkein Einkaufsfaktor. Hier muss das Maß gewählt werden, das in die Küche passt, wodurch sich automatisch das Fassungsvermögen ergibt. Wenn Sie jedoch die Wahl haben zwischen verschiedenen großen Kühlschränken, sollten Sie auf das Fassungsvermögen achten.

Bedenken Sie auch hierbei, dass so ein Kühlschrank für einige Jahre im Betrieb ist. Wird Ihr Haushalt in nächster Zeit an Zuwachs gewinnen, sollte zu einer entsprechend größeren Variante gegriffen werden. Hier lohnt es sich in der Anschaffung direkt ein größeres Modell zu kaufen, damit später nicht wegen mehrerer Personen der komplette Einbaukühlschrank ausgetauscht werden muss.

Energieeffizienzklasse

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Da so ein Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach das ganze Jahr über im Betrieb ist, sollte man auf den Stromverbrauch achten. Hier lohnt es sich verschiedene Modelle zu vergleichen.

Die meisten Geräte haben inzwischen eine Energieeffizienzklasse von A oder besser. Doch selbst der Unterschied zwischen A und A+++ ist gewaltig. Je besser die Energieeffizienzklasse, desto besser ist auch die Isolierung und Kühlung. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Nach dem anfänglichen Schreck beim Betrachten der Preise sollte aber bedacht werden, dass so ein Kühlschrank täglich im Betrieb ist. Auch wird er über viele Jahre hinweg verwendet. Selbst wenn die Stromkosten im ersten Jahr noch nicht direkt die Preisdifferenz decken, so wird das zu einem späteren Zeitpunkt passieren. Hier sollte man zukunftsorientiert etwas mehr ausgeben, um auf lange Sicht zu sparen. Außerdem schützen Sie mit einem energieeffizienteren Kühlschrank die Umwelt.

Die Unterschiede in der Stromersparnis haben wir in einer Tabelle zusammengefasst:

Energieeffizienzklasse Energieeffizienzindex EEI* Durschschnittliche Einsparung gegenüber Effizienzklasse A
A+++ EEI < 22 60%
A++ 22 <= EEI < 33 40%
A+ 33 <= EEI < 44 20%
A 44 <= EEI < 55
B 55 <= EEI < 75
C 75 <= EEI < 95
D 95 <= EEI < 110
* = EEI: Der Energieeffizienzindex wird relativ komplex berechnet. Wichtige Faktoren sind der Energieverbrauch, das Nutzvolumen der verschiedenen Fächer und deren Temperatur sowie ein Korrekturfaktor.

Einbaukühlschränke funktionieren auch freistehend

Sie haben den passenden Einbaukühlschrank gefunden, obwohl garkeine Einbauküche vorhanden ist? Oder hat Ihre neue Wohnung garkeinen Platz für einen Einbaukühlschrank? Keine Sorge: der Einbaukühlschrank funktioniert auch ohne Integration in eine Küche.

Achten Sie beim Aufstellen nur, dass die Kühlelemente auf der Rückseite etwas Platz haben, damit die Wärme abgeführt werden kann.

Online vergleichen bei einer großen Auswahl

Der Vorteil im Online-Shopping ist die schier unglaublich große Auswahl. Selbst größere Elektromärkte mit 20-30 Geräten – was schon eher selten ist – können da nicht mithalten, da mit einem einzigen Mausklick mehrere dutzend Kühlschränke verglichen werden können.

Wenn Sie dann noch nach einer speziellen Variante, wie dem Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach, suchen, beweist sich das Online Shopping. Hier kann genau nach dem richtigen Kühlschrank in der passenden Preisklasse gesucht werden.

Als einen der größten Vorteile seien noch die Kundenrezensionen zu erwähnen. Im Markt sind Sie auf Ihr Gefühl, womöglich noch bunte Testsieger-Aufkleber hingewiesen. Gute Verkäufer mögen zwar noch Vor- und Nachteile eines jeden Modells erwähnen können. Doch haben Sie bei Kundenrezensionen, wie Sie zum Beispiel bei Amazon vorliegen, den Vorteil, dass Sie nicht nur eine lesen können, sondern mehrere. Dadurch erhalten Sie Meinungen aus verschiedenen Blickwinkeln und können diese auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

Ein Tipp zum Durchgehen von Rezensionen: schauen Sie sich nicht nur die Anzahl an guter und schlechter Bewertungen an, sondern auch was diese Personen geschrieben haben. Es kann zum Beispiel sein, dass die besonders schlechten Bewertungen nur irrelevante Informationen erhalten, die garnichts mit dem Einbaukühlschrank ohne Gefrierschrank zu tun haben.

Einbaukühlschrank mit Gefrierfach Ratgeber

Der Kauf eines Einbaukühlschranks sollte wohl überlegt sein. Viel zu oft wird zum falschen Gerät
gegriffen, da man sich vom günstigen Preis oder vom tollen Aussehen täuschen lässt. Auch müssen die richtigen Entscheidungen bezüglich der Größe, der Effizienz und der Ausstattung getroffen werden. So gibt es viele Sachen, auf die man achten sollte.

Die Vorteile eines Einbaukühlschranks im Gegensatz zu Standartmodellen

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Ein sehr entscheidender Faktor ist die gelungene Optik eines Einbaumodells. Hier kann der Kühlschrank
wunderbar auf die übrige Küche abgestimmt werden. Nicht nur die Farbe sondern auch das Modell passt dadurch viel besser zur gesamten Küche, wodurch diese harmonischer, ordentlicher und übersichtlicher wirkt.

Ein weiterer Vorteil ist der Platz, den man durch einen Einbaukühlschrank spart. Egal ob der Kühlschrank klein, und so oberhalb oder unterhalb der Küchenzeile eingebaut werden kann, oder groß ist und so zwischen den Schränken Platz findet, der Raum kann dadurch platzsparender genutzt werden. Besonders kleinere Küche profitieren von dieser Kühlschrankvariante. Dies liegt daran, dass ein normaler Kühlschrank einige Zentimeter Abstand zu den anderen Geräten oder Schränken benötigt, um richtig zu funktionieren zu können und man diesen Platz bei einem Einbaukühlschrank spart.

Vor allem der Dreck, welcher sich gerne mal zwischen Kühlschränken und anderen Geräten sammelt fällt hier weg, da der Übergang zur restlichen Küche nahtlos ist.

Der Einbaukühlschrank ausbauen und als Einzelgerät nutzen

Ein Umzug steht z.B. an und es ist kein Platz für die gesamte Küche? Ein Einbaukühlschrank kann
selbstverständlich auch allein, als Standartgerät genutzt werden und muss nicht zwangsläufig eingebaut werden. Natürlich ist die Verkleidung nicht wie bei einem normalen Kühlschrank. Andersrum ist es nicht möglich.

Auch lässt sich ein Einbaukühlschrank ganz einfach ausbauen und in eine neue Küche integrieren.
Die Normen sorgen dafür, dass es insgesamt einheitliche Größen für diese Kühlschränke gibt und es somit kein Problem für einen Wechsel gibt. Hier sollte natürlich nur ein Fachmann ans Werk gehen oder man lässt sich den Kühlschrank von Profis einbauen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Einbaukühlschranks achten

Als aller erstes sollte der Kühlschrank passen. Dabei spielen neben den Maßen auch das Öffnen und Schließen des Kühlschranks eine Rolle. Dies sollte möglichst uneingeschränkt verlaufen und keinesfalls stören. Achten Sie hierbei besonders darauf zu welcher Seite hin sich die Tür öffnen soll oder ob sie ein großes Modell, z.B. einen Side-by-side Kühlschrank mit doppelten Türen verwenden wollten. Hier sollte die Küche genügend Platz aufweisen. Der Vorteil eines solchen Kühlschrankmodells ist, dass es mehrere Gefrierstufen für unterschiedliche Sachen gibt. So lässt sich Gemüse und Obst aber auch Geflügel oder anderes Fleisch einfrieren, welches sehr hohe Minustemperautren benötigt.

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Der Vorteil beim Onlinekauf ist, dass es auf den Seiten zum einen viele unterschiedliche Fotos gibt,
alle Daten sorgfältig aufgelistet sind und besonders Kundenmeinungen vorhanden sind. Dadurch kann man sich vor dem Kauf ein gutes Bild des Kühlschranks machen. Deshalb ist es wichtig möglichst viele Modelle zu vergleichen.

Weiterhin ist besonders bei Einbaukühlschränken mit Gefrierfach zu beachten, wie viel Platz dieses im Kühlschrank beanspruchen sollte. Muss viel eingefroren werden? Dann sollte zu einem Modell mit separater Gefrierseite gegriffen werden. Diese Kühlschränke sind größer und verfügen über 2 getrennte Türen, bei denen eine den Kühlschrank und die andere die Gefrierfächer beinhaltet. Auch gut eigenen sich da diese
Einbaukühlschränke bei denen der obere Teil die Kühlfunktion und der untere Teil die Gefrierfunktion hat. Wird kaum Platz zum Einfrieren gebraucht sollte man zu einem kleineren Gerät greifen, bei dem nur ein einzelnes Gefrierfach vorhanden ist.

In diesem Zusammenhang sollten Sie auch auf das Gefriervermögen achten. Darunter ist die maximale Gefrierleistung eines Kühlschranks zu verstehen. Dies ist wichtig, da man nicht in jedem Gefrierfach Lebensmittel lagern kann und wenn, dann nicht über einen langen Zeitraum. Zur Bestimmung des Gefriervermögens verfügen Kühlschränke verfügen über Sterne, welche genaue Auskunft über das Gefriervermögen geben.

  • 1 Stern: -6 °C
  • 2 Sterne: -12 °C
  • 3 Sterne: -18 °C
  • 4 Sterne: -18 °C und mehr

Anhand der Gradzahl lässt sich schnell erkennen, dass nur Gefriertruhen mit einem Gefriervermögen von 4 Sternen wirklich zum Einfrieren und nicht nur zum kürzeren Lagern von Lebensmittel taugen. Das Gute bei größeren Kühlschränken mit entsprechend größeren Gefrierfächern ist, dass diese meist alle Gefriertemperaturen aufweisen. Hier sollte generell beachtet werden, dass auch Gefrierfächer mit 4 Sternen die Lebensittel nur für einen gewissen Zeitraum sicher einfrieren.

Nun sollte über die Größe des Kühlschranks allgemein sowie über den Nutzinhalt entschieden werden. Dabei spielt eine Rolle wie viele Personen im Haushalt wohnen. Bei einer großen Familie sollte auch der Einbaukühlschrank entsprechend groß sein.

Qualität

Vergessen Sie alle Geräte mit einer Energieeffizienzklasse unter A+. Natürlich gibt es Energieeffizienz bis runter zu Klasse D doch diese Geräte fressen einfach zu viel Strom. Die höchste Energieeffizienzklasse, welche ein Kühlschrank aufweisen kann ist A++. Man sollte sich, auch wenn die Gerät mit einer besseren Energieeffizienz teurer sind, immer die aktuell Beste kaufen, da so sehr viel Strom gespart wird.

No-Frost-System

Ständiges Abtauen des Kühlschranks kann nervig sein und deshalb sollten Einbaukühlschränke über ein No-Frost-System verfügen, welches durch einen konstanten Luftstrom ein Ansetzen von Eis verhindert. Meisten sind diese Kühlschränke zusätzlich mit einer Abtauautomatik ausgestattet. Beides zusammen taut eventuell entstandenes Eis sofort auf und entfernt es.

Nützliche Zusatzfunktionen

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Wollen Sie mehr als einen einfachen Einbaukühlschrank dann wär eventuell ein Eiswürfelspender genau
das richtige für Sie. Eher Luxus aber auch sehr praktisch, da man sich damit das seperate Einfrieren
von Eiswürfeln sparen kann und somt immer sofort welche griffbereit hat.

Die Superkühlfunktion ist dann nützlich, wenn Großeinkäufe gemacht werden. Sie ermöglichst die Temperatur im Kühlschrank für kurze Zeit stark herabzusinken. Dadurch werden die neu eingelagerten Lebensmittel schneller auf die Kühlschranknormaltemperatur angepasst. Besonders bei Fleisch, welches unterwegs im Auto z.B. Zimmertemperatur angenommen hat, kann diese Zusatzfunktion hilfreich sein.

Mit einer antibakteriellen Beschichtung im Innern des Kühlschrank wird dieser optimal geschützt.
Die meisten hochwertigeren Einbaugeräte verfügen über eine spezielle Schicht Kühlschrankinnern, welches ein entstehetn bzw. Anlagern von Bakterien verhindert. Dies is besonders dann hilfreich, wenn verschiedene Sorten von Fisch oder Fleisch sowie fertige Speisen im Kühlschrank gelagert werden. Dennoch ist ein regelmäßiges Reinigen zwingend notwendig, um den Kühlschrank wirklich keimfrei zu halten.

Es kann schnell mal passieren, dass die Tür des Kühlschranks offen steht oder es keinen Strom gibt.
Das Resultat ist ein Abkühlen und ein Verderben der Lebensmittel. Genau aus diesem Grund sind viele neuere Modelle mit einer Art Warnsignal, einem lauten Piepsen ausgestattet, welches dann ertönt, wenn die Temperatur im Kühlschrank auf einen bestimmten Punkt herabgesunken ist. Besonders bei größeren Kühlschränken mit vielen Waren und vor allem mit größeren oder mehreren Gefrierfächern, ist diese Funktion empfehlenswert.

Wer aber lieber eine kleine und kompakte Variante benötigt, kann sich überlegen einen Mini Kühlschrank zu kaufen, wie sie zum Beispiel auf www.mini-kuehlschrank.com vorgestellt werden.

Der Ort des Kühlschranks ist entscheidend

Einer der Gründe für einen hohen Stromverbrauch eines Kühlschranks, trotz hoher Energieeffizienzklasse ist, dass dieser meist viel zu nah an anderen warmen Geräten oder generell an einem warmen Ort gelagert wird. Umso wärmer nämlich die Umgebungstemperatur ist, desto mehr muss ein Kühlschrank kühlen und desto mehr Strom wird verbraucht. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass der Einbaukühlschrank keinesfalls direkt neben einem andern Kühlschrank oder z.B. über einer Spülmaschine oder Waschmaschine
steht.